| Die Geschichte des Dampfschiffbaues |
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| Geschrieben von: Erwin I. Amrein | |
| Dienstag, den 06. September 2005 um 01:24 Uhr | |
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Leider, weist die Geschichtsschreibung riesige Lücken auf. Die Dampfmaschine von James Watt ist schuld daran, dass auf diesem Gebiet eine schnelllebige, hektische Zeit begann. Bearbeitungsmaschinen für viele Schiffs- und etwas später Eisenbahnbetriebe (Lokomotiven) mussten sozusagen aus dem „Boden gestampft“, also aus dem Nichts erschaffen werden. Aus der Drechselbank entstand damals die heutige Drehbank und Hobelmaschine. Aber auch Fräs- und Schleifmaschinen mussten sich die neu entstandenen Werksbetriebe meistens noch selber herstellen. Dazu kam, dass oft nur eine Dampfmaschine (später ein Elektromotor) vorhanden war, welche alle Maschinen in der Fabrik antreiben musste: Noch bis in das Jahr 1950 gab es Betriebe mit Transmissionen und einem riesigen „Riemenwald“. Der Einzelantrieb war sehr kostspielig und galt als Luxus. An die Sicherheit der Arbeitnehmer wurde meistens erst gedacht, wenn schon mehrere Arbeitsunfälle passiert waren.
Ein Beispiel für die Arbeitsweise aus dieser frühen hektischen Zeit! Die Bohrer zum bohren der Gussteile sahen aus wie spitzgeschliffene Schraubenzieher. Der eigentlich sehr unentbehrliche Spiralbohrer und die zum nachschleifen nötige Schmirgelscheibe wurden erst 1865 erfunden. Die Löcher welche gebohrt werden mussten waren vor den Jahren 1865 meistens noch sehr ungenau.
Die Qualität einer fertig gebauten Maschine war zu diesen Anfangszeiten noch in erster Linie von dem Können und der Gewissenhaftigkeit der Arbeitskräfte abhängig. Für die geschichtlichen Abschnitte wählte ich vor allem die Sektoren, welche Einfluss auf die zukünftige Dampfschiffsentwicklung gehabt haben könnten.
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| Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 28. November 2010 um 11:00 Uhr |

















