| Ab 1812 auch eine regelmässige Dampfschifffahrt in Europa! |
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| Geschrieben von: Erwin I. Amrein | |||
| Dienstag, den 06. September 2005 um 02:02 Uhr | |||
![]() Der Schotte Bell erbaute sein Dampfschiff, die „Comet“, in Zusammenarbeit mit seinen Landsleuten Thomson und Robertson. Das Schiff sollte den Personenverkehr zwischen dem Seebadeort Helensburg am Clyde und Glasgow bewältigen, wurde jedoch anfänglich fast nicht benützt. Niemand wollte sein kostbares Leben aufs Spiel setzen. Jedoch nach längerem Abwarten bemerkte man, dass das Reisen mit dem Dampfboot bequemer, schneller und um ein Drittel billiger war als mit anderen Verkehrsmitteln. ![]() Die Dampfmaschine der „Comet“ arbeitete mit einem senkrecht angeordneten Zylinder. Vermutlich war es die gleiche Maschine, wie sie Fulton bei Boulton & Watt in Auftrag gegeben hatte. ![]() Um Reklame für sein neues Verkehrsmittel zu machen, fuhr Bell mit der „Comet“ an den englischen und irländischen Küsten entlang. Er wollte beweisen, dass er mit Hilfe der Dampfkraft das zu leisten vermochte, was bisher weder einem König noch Feldherrn gelungen war, nämlich Schiffe gegen Wind und Flut fortzubewegen. Schon nach 10 Jahren waren in Schottland 90 Dampfer gebaut worden. Ein Denkmal an den Ufern des Clyde soll an die Anfänge von Bell mit seiner „Comet“ erinnern. In London verhinderten Schiffer um 1814, dass der in Schottland gebaute erste Themsedampfer „Margery“ seinen vorgesehenen Fahrkurs aufnehmen durfte. Die Besitzer wurden gezwungen, das Schiff zu verkaufen. 1816 am 28. März besichtigte der französische König Ludwig XVIII diesen Themsedampfer. Die „Margery“ wurde auf den Namen „Elise“ umgetauft. 1816 überquerte das erste Dampfschiff, die „Elise“, den Ärmelkanal nach Frankreich. (Vermutlich war der französische König, Ludwig XVIII an Bord des Schiffes.) 1817 fuhr James Watt jun. mit dem Dampfschiff „Caledonia“, welches von Ihm käuflich
erworben wurde, den Rhein hinauf bis Koblenz. Die fehlerhaft gebaute Maschine,
hatte er durch zwei vierzehnpferdige Soho-Maschinen ersetzt.
James Watt Senior beschreibt in seinem Lebensrückblick, wie er versuchte dem Maschinisten das Bremsen mit Gegendampf zu erklären. Nachdem er bei diesem auf Unverständnis gestossen war, habe er beim Bedienen der Umsteuerhebel, selber zugepackt. Natürlich wurde durch diese Bedienungsart das Manövrieren beim Anlegen des Schiffes erleichtert und zeitlich abgekürzt.
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| Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 06. September 2005 um 02:03 Uhr |


















