| Der Schiffspropeller 1836 |
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| Geschrieben von: Erwin I. Amrein | |||
| Dienstag, den 06. September 2005 um 02:10 Uhr | |||
![]() ![]() 1836 probierte Francis Smith, ein englischer Landwirt, unter einem kleinen Boot eine Schiffs-Schraube aus, wie sie Ressel (Österreicher) in England patentiert hatte. Erste Probefahrten auf der Themse waren unbefriedigend. Bei späteren Vorführungen auf dem Paddington-Kanal schlug die Schraube auf einem Stein auf, so dass etwas mehr als die halbe Länge der zweigängigen Holzschraube abbrach. ![]() Mit Staunen bemerkte man, dass das Boot nun schnellere Fahrt machen konnte. Francis Smith brachte es fertig, die englische
Admiralität für den Bau eines besseren Versuchsschiffes zu gewinnen.
1838 konnten weitere Versuche mit der neu gebauten „Archimedes“ beginnen. Die „Archimedes“ hatte eine Länge von 32,6 m. Länge
über alles 38 m, Breite 6,85 m, Raumtiefe 3,96 m, Deplacement 232 t.
Die Maudslay-Maschine, von J&G Rennie
erbaut, leistete 80 PS. Die beiden oszillierenden Zylinder hatten 910 mm Bohrung
und 910 mm Hub. Am Anfang der Versuchsfahrten hatte die Schiffsschraube einen
Durchmesser von 1,5 m und eine Länge von 2,4 m. Schon bald wurde die Schraube,
bei einer Übersetzung von 1:5, in eine kurze Zweiflügelschraube abgeändert.
Das Gewicht der ganzen Anlage, Kessel, Maschine, Getriebe und Schraube betrug 64
t. Die Fahrgeschwindigkeit des Schiffes war max. 9¾ Seemeilen. Bei den grossen
Kolben dieser Maschine konnte der Kesseldruck nicht einmal 1 Atm. (1 bar) sein.
Kapitän Francis Smith umfuhr mit seiner „Archimedes“ ganz England, um Ingenieuren und Seeleuten die Wirksamkeit der neuen Antriebsart, der Schiffs-Schraube zu demonstrieren.
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| Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 06. September 2005 um 02:11 Uhr |




















