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Die Schiffsdampfmaschine zwischen 1830 und 1840 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Erwin I. Amrein   
Dienstag, den 06. September 2005 um 02:18 Uhr
Seit 1836 existierten in England schon grössere Schiffsreedereien, die den Verkehr zwischen England und Nordamerika bewältigen wollten, vor allem mit Segel-Dampfschiffen.



Ing. I.K. Brunel gründete die „Great Western Steamship Company“, eine erste ernste Konkurrenzgesellschaft zur bestehenden „Cunard Linie“, welche nur mit Segelschiffen arbeitete.

1838, die neu gebaute „Great Western“ sollte ihre Segel nur noch im Notfall gebrauchen müssen.

Der von Ing. I.K. Brunel gebaute erste Holzraddampfer mit einer Länge von 64,6 m, Breite
10,7 m, Breite über die Radkasten 17,7 m, Raumtiefe 7,1 m, Tiefgang 4,9 m, sollte die Schiffsroute schneller und zuverlässiger als Segeldampfschiffe fahren.

Die von Maudslay Sons & Field erbaute Seitenradbalanciermaschine, nach dem System Watt, leistete 400 PS. Die Labyrinthkessel verbrauchten 30t Kohle pro Tag bei einem Kesseldruck von 1,8 Atm. (1,8 bar). Für eine Atlantikreise wurden durchschnittlich 420t Kohle verbraucht.



Die „Great Western“ war ein Riesenerfolg, vor allem weil sie etwas grösser war als die meisten Konkurrenzschiffe. Kurz nach dem Dampfsegler Sirius im Jahre 1838 als zweites Dampfschiff war sie die Trägerin des blauen Bandes. Die schnellste Fahrt, bei günstigem Wetter, machte das Schiff 1843 in 12 Tagen und 18 Stunden. Im Durchschnitt dauerte eine Reise über den Atlantik 14 Tage.

Als nach 6 Betriebsjahren die „Great Western Steamship Company“ wegen Rückschlägen aufgelöst werden musste, hatte dieses zuverlässige Dampfschiff den Atlantik schon 70 mal überquert. Dies entspricht einem Totalkohleverbrauch von 29’400t.




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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 06. September 2005 um 02:18 Uhr
 
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