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Die Expansionsdampfmaschine PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Erwin I. Amrein   
Dienstag, den 06. September 2005 um 02:59 Uhr
Die Anfänge der Expansionsmaschinen gehen bis ins Jahr 1804 zurück. Ing. Arthur Wolf baute eine Maschine mit zwei unterschiedlichen Zylinderquerschnitten. Höherer Dampfdruck arbeitete im kleineren Zylinder. Im grösser dimensionierten Niederdruckzylinder musste der Dampf vom Hochdruckzylinder kommend im nächsten Arbeitshub ein zweites Mal seine letzte Kraft abgeben.



Schon im Jahre 1834 patentierte Ing. Roentgen diese Art von Dampfmaschinen, jedoch mit Zwischenkammern, welche den Dampf des ausstossenden Hochdruckzylinders aufnehmen konnten.

Diese Zwischenkammern speicherten den Dampf nur so kurz, bis die um 90° versetzte Kurbelwelle den Kolben des Niederdruckzylinders in Arbeitsposition gebracht hatte.



Mit einer solchen um 90° versetzten zweizylindrigen „Kompoundmaschine“ konnte mit etwas „Startdampf“ in jeder Stillstandsstellung problemlos angefahren werden.

1858 verwirklichte Ing. John Elder in Glasgow die Roentgen’sche Verbundmaschine, kombiniert mit dem neuen Hall’schen Oberflächenkondensator. Der Kondensator hat die Funktion, den Abdampf von der Dampfmaschine zu kondensieren. Beim Kondensieren, mit kaltem Wasser, entsteht im Kondensator ein Vakuum. Der Kondensator wirkt saugend und hilft damit, den Niederdruckkolben zu bewegen, was vermehrte Arbeitsleistung ergibt.

Der Oberflächenkondensator wird mit von vielen Röhren durchflossenem Kühlwasser gekühlt. Das Kühlwasser hat um den Dampf zu kondensieren keine direkte Berührung mit dem Abdampf; denn das Abkühlen passiert über die Oberfläche der kalten Rohre.

John Elder erreichte Kohlenersparnisse bis zu 33 %.


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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 06. September 2005 um 02:59 Uhr
 
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