| 1897 Nach 41 Jahren |
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| Geschrieben von: Erwin I. Amrein | |||
| Dienstag, den 06. September 2005 um 03:15 Uhr | |||
![]() Am 26. Juni 1897 fand auf der Reede von Spithead wieder eine zweite Flottenparade seit 1856 statt, zu Ehren des 60. Jahrestages der Thronbesteigung durch Königin Victoria. 165 Schiffe hatten teilgenommen. Ein Wettrennen der modernsten Zerstörer der Admiralität sollte die Schau abschliessen. Die kleine Jacht „Turbinia“ welche sich in den kämpfenden Verband der Kriegsschiffe eingeschmuggelt hatte, konnte die 27 Knoten des schnellsten Zerstörers mühelos mithalten. Doch plötzlich, wie eine wildgewordene Hornisse, schwirrte die „Turbinia“ mit 34,5 Knoten (63,8 km/h) davon. Viele Zuschauer der Admiralität waren äusserst schockiert. Die Zeitung „Times“ berichtete darüber: Das ordnungswidrige Verhalten der Yacht „Turbinia“ kann nur entschuldigt werden durch die immense Bedeutung der Erfindung, welche in ihrem innern verborgen ist. Der anfänglich getadelte Ing. C.A. Parsons wurde geehrt und geadelt. Sir Charles Algernon Parsons. _________________
Die stärksten Kolbendampfmaschinen wurden mit Vierfachexpansion gebaut. Sie hatten um 20'000 PS. Von der Jahrhundertwende, dem Jahr 1900 an, wurde die Kolbendampfmaschine in Schiffen, wie auch in der Industrie, von der Dampfturbine und dem Dieselmotor immer mehr zurückgedrängt, welche bei kleinerem Platzbedarf und Gewicht noch wesentlich mehr PS leisteten. Das waren nach meiner Meinung die entscheidenden Momente der Schiffs- und Dampfmaschinengeschichte, welche die Technik in unsere heutigen Bahnen eingewiesen haben. E. I. Amrein
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| Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 06. September 2005 um 03:15 Uhr |















