26. Februar 2013

Heute Stand der Transport und Aufbau an der Messe auf dem Programm.

Doch als erstes mussten wir das Diorama aus dem Hobbyraum bekommen. Der erste Versuch ist fehlgeschlagen und beim zweiten Versuch hat es geklappt, wenn auch die obersten Tannen geopfert werden mussten. Alles hatte im Auto (dank VAN) platzt und es konnte ab an die Messe gehen.

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Hier waren wir angemeldet, so das bereits Helfer vor der Türe standen zum Ausladen. Zu viert war dies problemlos und ging schnell von der Hand.

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Als alles in der Halle stand begannen wir mit dem Zusammenbau: Tischbeine montieren, PC einbauen und Kleinteile montieren sowie die geopferten Tannenbäume wieder „pflanzen“.

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Schnell waren all diese Arbeiten erledigt und ein Funktionstest wurde mit Spannung gestartet. Und dann…… grosse Enttäuschung, die Flussbeleuchtung und das Lauflicht wollten nicht. Schnell war der Fehler lokalisiert. Das Schaltrelais, das über den PC die Elektronik aktiviert, hat seinen Dienst bereits aufgegeben. Und jetzt! Woher so auf die Schnelle ein neues Relais besorgen. Doch Gusti hat schon nach gut 30 Minuten ein neues in der Tasche und stand wieder da. Bei einem Elektrogeschäft im Quartier wurde er fündig. Also wurde alles umgebaut und ein neuer Versuch gestartet. Diesmal mit Erfolg!

  

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Auf den beiden PC’s wurde noch die neuste Präsentation geladen und alles ausgetestet. Alle Funktionen entsprechen unseren Vorstellungen, bis auf die Tastatur an den Bildschirmen. Obwohl wir diese abgedeckt haben, sind noch Funktionen möglich und der Bildschirm kann sogar deaktiviert werden.

So heisst es zuhause nochmals eine Aktion starten und entsprechende Abdeckungen produzieren.

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Am Schluss haben wir noch alle Teile zusammengebaut und so zu einem Ganzen geschaffen. Damit die Modellbauer auch noch vertreten waren sind noch einige Kleinigkeiten eingebaut. So ist der Schneeberg mit Skifahren belebt. Am Flussrand versuchen sich zwei Fischergruppen bei Ihrem Glück und hoffen einen fetten Fisch zu angeln. In den Felswänden hat es Kletterer die Ihre Schwierigkeitsprüfungen absolvieren. Am Meeresstrand sonnen sich Badenixen und am letzten Stauwehr hofft ein Modellböötler auf Wind, damit seine Segelyacht sichtig Fahrt ausnimmt. Dieser muss sich nur in Acht nehmen, dass er sein Modell nicht in den Schnüren der Angler auf der anderen Uferseite verheddert und einige Impressionen des Dioramas. Viel Spass

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28. Februar 2013

Nun steht das Diorama bereits in einem Standumfeld, was auch einem solchen gleicht. Technisch wird von uns an der Präsentation noch ein kleiner Fehler behoben und die Problematik Bedienbarkeit der Bildschirme (das keiner mehr an die Funktionstasten kommt) mit einer harten Abdeckung gelöst. Nochmals die letzten Kontrollen über Wärmeentwicklung und aller Funktionen.

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So steht alles bereit für den ersten Messetag vom morgen und dem ersten Härtetest.

Rückblick über den Bau vom Fischabstieg

Das Projekt teilte sich auf in 3 Fachgebiete

  • Bau vom Diorama
  • Die Elektronik für das Lauflicht der Fische
  • Die PC’s  für die Selbstbedienungsinfothek

Diorama

Der Bau musste das ganze Thema präsentieren und wurde bereits ausführlich beschrieben

Elektronik

Die Basis ist ein Flussbett, das grau gestrichen ist und von einem blauen LED-Band beleuchtet wird. Die Fische darin sind aus Plexiglas und sind jeweils mit einer roten LED beleuchtet. Hier ist das Thema, den Fischen auf dem Weg von der Quelle bis zum Meer eine Dynamik, sprich ein Lauflicht, einzusetzen. Die ersten Ideen, käufliche Teile zu modifizieren scheiterten bereits im Ansatz, so dass eine Eigenkonstruktion her musste.

Als erstes entstand das Grundschema der Funktion:

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und danach noch ergänzt mit den Details, dargestellt für 8 von 41 Schritten

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Zum Einschalten verwendeten wir ein 5V-Relais, das mit der USB-Speisung vom PC angesteuert wird und damit die 230V schaltet für das Netzteil der Elektronik, d.h. wenn der PC läuft ist auch die Elektronik mit Strom versorgt.

Der nächste Arbeitsschritt waren die LEDs (Fische) im Bachbett zu platzieren und einzeln zu verkabeln, sodass auch jeder einzeln ansteuerbar ist. Dies realisierten wir mit Kupferdraht, welcher das gemeinsame Potential bildete, und alle 5-6cm ein Seitenarm angelötet wurde, der das LED trägt. Das Flachbandkabel wurde dann an die einzelnen LEDs geführt und das ganze Konstrukt im Flussbett versenkt, so dass nur noch die LEDs sichtbar waren. Die Seitenarme ragen über das LED hinaus und wurden so abgebogen, dass die Fische halt fanden.

 

PC

Die Selbstbedienungsinfothek benötigt eine geeignete Ein- und Ausgabeeinheit, in unserem Falle ein Touchscreen-Monitor mit 24“. Die Problematik lag nun darin, die Informationen zusammenzutragen, diese zu strukturieren und mit Powerpoint zu präsentieren.

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Funktionsweise

  • Hauptmenu = Einstieg „Home“-Verzeichnis
  • Untermenu = Übersicht von Themenbereich
  • Infos/Daten = Detaildaten zu einem Thema
  • Die Hyperlinks gehen vom Home zu den Untermenus
  • Untermenus verlinken auf die Infos/Daten oder ein weiters Untermenu und gehen danach auf das Home zurück
  • Infos/Daten gehen zurück zum Untermenu

Bei Nichtgebrauch geht die Präsentation nach rund 1 Minute zurück auf das Home

  

Ein Teil vom Konzept

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Der Detaillierungsgrad der Informationen zu den Fischen erstreckt sich normalerweise über 
4 Folien, einige sind etwas ausführlicher, wie z.B. der Lachs

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Von der technischen Seite standen auch einige Herausforderungen an, da ein PC in der Öffentlichkeit gerne als Spielzeug verwendet wird, waren Schutzmassnahmen notwendig, damit die Präsentation störungsfrei läuft und den Messebesuchern über alle Tage zur Verfügung steht.

  • Als Erstes wurde der PC im Diorama eingebaut, sodass ein direkter Zugriff durch Besucher nicht möglich ist
  • Als Zweites wird der PC über das BIOS gestartet und über den geplanten Task „shutdown“ selbständig wieder heruntergefahren
  • Als Drittes wird die PowerPoint-Präsentation im Kiosk-Modus gestartet, sodass nicht Schaltflächen auch keine Funktion auslösen
  • Usw.

  

Impressionen der Messe Natur

Und guter zu Letzt wollen wir Euch natürlich auch ein paar Imressionen der Messe selber nicht vorenthalten. Leider hatten wir einige Startschwerigkeiten mit vielen kleinen Themen, so dass immer wieder die PC's neu gestartet werden mussten. Doch in der zweiten Messehälfte hatten wir diese Themen im Griff und ein reibungsloser Schlussspurt konnte noch verzeichnet werden. Viele Besucher bedienten sich an dem Infokiosk und  konnten sich so über die verschiedenen Themen informieren. War eine Frage, stand auch immer ein Mitglied des Kantonalen Fischereiverbandes mit fachkräftiger Unterstützung zur Seite.

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reges Interesse an Diorama....

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egal ob jung oder alt

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Die Zuschauer informieren sich am Infokiosk...

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oder lassen sich es von Fachkundigen Personen erklären

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Schlusswort

An diesem Projekt lernten wir als Modellschiffer wieder viel Neues zum Thema Fische, dies war sehr interessant und wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Fischern bedanken für das übermittelte Wissen und natürlich auch für die aufgebrachte Geduld mit uns.

Das Bauteam verabschiedet sich mit einem

Petri heil          oder eben                   Immer eine Handbreite Wasser unterm Kiel